Salto rückwärts in der Energiewende

2011 beschließt die CDU / SPD Kooperation das verhängnissvolle Ende des Blockkraftheizwerkes in der Autalhalle die bedeutet quasi eine K.O. Operation für das bis dahin gesunde Energieversorgungskonzept alle Nutzer der Autalhalle.

In der Autalhalle hatte die Gemeinde ein selbst betriebenes Blockkraftheizwerk das die Halle mit Wärme und Strom versorgt hat und der überschüssig produzierte Strom wurde gegen Entgelt ins öffentliche Netz eingespeist.

Aufgrund der in 2011 bestehenden sehr guten Finanzierungsmöglichkeiten wäre die günstigste Variante gewesen, dass bis dahin 15 Jahre einwandfrei funktionierende BHKW gegen ein neues einzutauschen. Bei einer gleichbleibenden Auslastung hätten sich die Kosten in 5 – 6 Jahren amortisieren lassen.

Auf Grundlage eines in Auftrag gegeben Gutachtens, welches sich im Ergebnis als völlig falsch erwies traf die CDU / SPD Kooperation schwerwiegende Fehlentscheidungen, die den Bürger der Gemeinde Niedernhausen nachhaltig Jahr für Jahr erhebliche Kosten verursachen.

In der Autalhalle läuft jetzt eine konventionelle Gastherme. Nun muss der komplette Stromverbrauch der Halle zugekauft werden.

Dies führt auf jeden Fall dauerhaft zu erhöhten Betriebskosten für die Gemeinde.

Der Heute für die Belange der Gemeinde Niedernhausen Hauptverantwortliche, Joachim Reimann wird sich nicht aus darauf heraus reden können, dass oben genannte Fehlentscheidungen vor seiner Amtszeit getroffen wurden, zumal der 1. Beigeordnete nach wie vor Herr Lothar Metternich ist, welcher in seine Funktion maßgeblich mitverantwortlich für die getroffenen Entscheidungen war.

Die größten Energieverbraucher 2010 der Gemeinde Niedernhausen

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Fazit:

Die Gemeinde Niedernhausen hatte schon vor ca. 20 Jahren die dezentrale Energieversorgung vorangetrieben, was sich als Erfolgsgeschichte erwies, dies wurde leider 2011 durch die Entscheidung der CDU / SPD Kooperation zerstört.
Die Autalhalle ist obwohl halb saniert der größte Energieverbraucher der Gemeinde Niedernhausen und verursacht den BürgerInnen noch nie so viele Betriebskosten wie heute.