Baugebiet Farnwiese und der neue Frischwasserbehälter

Textauszug einer Pressemitteilung der Gemeinde Niedernhausen im Niedernhausener
Anzeiger am 29. Oktober 2020:

Baugebiet Farnwiese: Der aktuelle Stand

„Allerdings sind zwei Eigentümer nicht einverstanden und gehen derzeit juristisch gegen den Bebauungsplan und auch dessen Teilinkraftsetzung vor. Der Ausgang ist offen, im ungünstigsten Fall muss abgewartet werden bis die Angelegenheit gerichtlich entschieden wird. Das kann unter Umständen mehrere Jahre dauern. …“

Da seit dem aus dem Rathaus nichts mehr zu hören war, ist scheinbar eine kurzfristige Lösung nicht in Sicht. Wieso schafft es die Gemeinde Niedernhausen nicht, innerhalb von ca. 30 Jahren einen Bebauungsplan im Einvernehmen mit allen Beteiligten zu entwickeln und umzusetzen? Was macht es jetzt unmöglich mit diesen 2 Eigentümern Einvernehmen herzustellen? Jetzt heißt es, erstmal wieder warten, bis eine Nachricht aus dem Rathaus kommt.

Für die Vorbereitungen, Planungen usw. der vergangen Jahrzehnte hatten die Bürgerinnen und Bürger nichts als Kosten, Kosten und nochmals Kosten für Nichts.

Für die Planungen und Umsetzung der vorbereitenden und begleitenden Maßnahmen des aktuellen Bebauungsplanes Farnwiese haben schon wieder Bürgerinnen und Bürger sehr viel Geld zahlen müssen und für die begonnenen vorbereitenden Maßnahmen wird bis zu Ihrer Fertigstellung noch viel Geld fließen.

Ein Beispiel: Die Kosten laufen … auf Kosten der Niedernhausenerinnen und Niedernhausener

Der neue „Frischwasserbehälter“ für das Wohngebiet Farnwiese ist im Rohbau fertiggestellt. Der Innenausbau hat begonnen. Dieses Jahr werden die komplette Technik, der Innenausbau und die Außenanlagen fertiggestellt, damit der Betrieb aufgenommen werden kann. Diese Kosten zahlen dann voraussichtlich die Bürgerinnen und Bürger, auch wenn das Baugebiet nicht kurzfristig mit der Umsetzung beginnen kann. Denn wenn kein Baugebiet zeitnah entsteht, können die bisherigen Kosten nicht auf die Eigentümer der Grundstücke des Baugebietes umgelegt werden und bleiben bei der Gemeinde quasi bei den Bürger/innen hängen. Dann steht da evtl. ein Frischwasserbehälter ohne Wasserabnehmer, da die bisherigen Kapazitäten für den Bestand ausreichend vorhanden sind. Bei einem Besuch an der Baustelle des neuen „Frischwasserbehälters“ für das Wohngebiet Farnwiese, Ecke Ulmenstraße/Lenzhahner Weg wurde Martin Oehler von den dort arbeitenden Handwerkern zur Besichtigung ihrer Arbeiten eingeladen.

Schreibe einen Kommentar