Die „Schleife“ Linie 22 muss bleiben!

Durch das deutliche Wahlergebnis am 06. März 2016, im Bereich der Schleife Linie 22, dem Wahlbezirk 1 der Gemeinde Niedernhausen (hier hatte die OLN mit 26,14 % ihr bestes Ergebnis), ist die politische Ebene der CDU/SPD-Kooperation nun auch zu der Erkenntnis gekommen, dass eine bedarfsgerechte bürgernahe Abdeckung des öffentlichen Personen-Nahverkehrs (ÖPNV) wichtiger ist als Klientelpolitik.

Durch eine Verwaltungsmitteilung vom 14.11.2016 wurde aufgrund der Fahrgastzahlen auf der Linie 22 im Bereich der „Schleife“ die Neustrukturierung der Linie 22 nicht mehr weiterverfolgt. Eine Bürgerbefragung hierzu und der 2013 beschlossene Modellversuch wurden somit hinfällig.

Die Zahlen und Aussagen waren eindeutig. Ohne die „Schleife“ Lenzhahner Weg – Ulmenstraße mit über 30 % der Gesamtnutzer der Line 22 in Niedernhausen, ist die Linie 22 nicht zu finanzieren.

In der dann vorgelegten Fortschreibung des Gesamtverkehrsplans der Gemeinde Niedernhausen (im Weiteren GVP) in der Entwurfsfassung vom 21.02.2018 stand unter Punkt 6.3.1. unter anderem bei Maßnahmen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) „Straffung von Linienwegen, insbesondere auf den Linien 22 und 240“. Der Bearbeiter des Verkehrs-
planungsbüros erläuterte im Bau-, Umwelt- und Sozial-Ausschuss/BUSA auf Anfrage kurz, was mit Straffung der Linie 22 gemeint ist: „Die Linie 22 im Bereich Lenzhahner Weg – Ulmen- straße – Die Schleife – soll entfallen und das Wohngebiet Lenzhahner Weg durch Zubringerbusse zum Bahnhof Niedernhausen ersetzt werden.“

Skandalös erscheint da der erneute Versuch „Die Schleife“ der Buslinie 22, die durch das Wohngebiet Lenzhahner Weg – Ulmenstraße fährt, in der Fortschreibung des Gesamtverkehrsplans der Gemeinde Niedernhausen vom 21.02.2018, abzuschneiden.

Die Linie 240 sollte auch gestrafft = ausgedünnt werden!

Da hatte unser Ex. Bgm. Günther F. Döring, jetzt Rheingau-Taunus- Kreis-Verkehrsdezernent mit der SPD Niedernhausen durch den Groko-Vertrag CDU/SPD in Niedernhausen seine Vorstellungen zumindest auf dem Papier wiederholt durchsetzen können oder waren alleine die Fahrzeitverkürzungen für die Endstation der Grund?

Durch schriftlichen Widerspruch, Anfragen und Anträge insbesondere der Offenen Liste Niedernhausen/OLN 
wurde in den Debatten vor der Beschlussfassung in der Gemeindevertretung erreicht, das Bgm. Joachim Reimann die Beschlussfassung der Fort-
schreibung des Gesamtverkehrsplans bis auf einen unbekannten Termin 
zurück zog.  Die Zeilen „Straffungen von Linienwegen, insbesondere auf den Linien 22 und 240“ sind noch Bestandteil der vorliegenden Fassung vom 11.07.2018. Scheinbar wird auch hier von Bgm. Joachim Reimann  mit Hilfe der Groko CDU/SPD die 
Klientel-Politik von Günther F. Döhring fortgeführt.

Wir, die Offene Liste Niedernhausen/OLN sind die Garanten, dass die „Schleife“ Linie 22 so wie bisher erhalten bleibt!

Schreibe einen Kommentar