Generalverkehrsplan, Straßensanierungen bis grundhafte Erneuerungen

Warum wird der Lenzhahner Weg nicht wie erforderlich und vorgesehen komplett grundhaft saniert? Die OLN ist entsetzt von der Ankündigung von Bgm. Joachim Reimann dass nur für ein mittleres Teilstück des Lenzhahner Weg die Planungsleistungen vergeben wurden. Das untere Teilstück brachte Bgm. J.Reimann jetzt sogar mit der geplanten Stromtrasse-Ultranet in Verbindung. Bgm. Joachim Reimann zog den Entwurf des neuen General-Verkehrsplans zurück, die weitere Bearbeitung sollte nach Fertigstellung der Generalverkehrspläne des Rheingau-Taunus-Kreises und der Stadt Wiesbaden erfolgen. Das wird noch Jahre dauern!

Wenn jetzt Herr Reimann die Sanierung des Lenzhahner Weges auch noch von Entscheidungen der Bundesregierung in Berlin abhängig macht, Zitat: „Die Planung der Umgestaltung des unteren Teils des Lenzhahner Wegs soll nach der Entscheidung im Ultranet-Verfahren über die Forderung der Gemeinde nach einer Verlegung des Umspannwerks aus dem Ort heraus aufgenommen werden. So sollen alle Möglichkeiten für eine sinnvolle und nachhaltige Ortsentwicklung offengehalten werden.“

Nicht ein Einziger dieser Gründe ist zutreffend, die OLN wird darauf beharren dass der Lenzhahner Weg komplett grundhaft saniert wird und nicht nur wie bisher in 2020 nur ein unbedeutender Abzweig, ein Straßenverbindungsstück zwischen den Lenzhahner Weg und Am Fuchsbau, wo der „besondere Mensch“ ein CDU – Gemeindevorstandsmitglied wohnt!

Die Straßensanierung vom Lenzhahner Weg hat rein gar keinen Bezug mit den Strommasten-Ultranet und dem Umspanwerk in Niedernhausen, Herrnacker Weg zu tun. Weder geographisch noch technisch besteht da ein Zusammenhang. Warum Bürgermeister Joachim Reimann da einen Zusammenhang sieht, scheint an fehlender Ortskenntnis zu liegen.

Wird der neue Generalverkehrsplan ein Jahrhundert-Projekt?

Herr Bürgermeister Joachim Reimmann hat verkündet dass die Bundesregierung aus Berlin rechtzeitig zur Kommunalwahl am 14. März 2021 für die Schwimmbadsanierung 700.000,-€ dazu gibt, hoffentlich ist dies kein Trostpflaster weil die Entscheidung um das Gezeter mit den Ultranet-Leitungen raus aus Niedernhausen auf sich warten lassen.

Eine neue Teerdecke für die Straße Am Hammergrund ohne eine Planung und/oder Abstimmung mit den Gremien der Gemeinde, Ortsbeirat, Bau-Umwelt-und Sozial-Ausschuss und Gemeindevertretung. Beschlossen und Versprochen war von der Verwaltung eine Planung der Straße Am Hammergrund. Diese war noch nie als Straße ausgebaut, hergestellt worden. Jetzt erhält das Provisorium seine zweite Teerdecke. Die Begründung ist wie beim unteren Lenzhahner Weg, wir warten auf eine Entscheidung aus Berlin. So wird das nichts in Niedernhausen: Diese Rathausführung muss raus! Herzliche Grüße Martin Oehler Fraktionsvorsitzender der Offenen Liste Niedernhausen/OLN

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